Vulkanbombe

Kurz-Info
Herr Thomas Erat aus Hüfingen unternahm im Oktober 2006 einen ausgedehnten Waldspaziergang und entdeckte dabei in einer trichterförmigen Mulde ein relativ großes Objekt. Bei näherer Betrachtung kam Herr Erat auf die naheliegende Vermutung, dass es sich bei diesem Fundstück um einen Meteoriten handeln könnte. Herr Erat kontaktierte daraufhin die Sternwarte Singen. Die Sternfreunde schlossen die außerirdische Herkunft nicht kategorisch aus, da die Oberflächenbeschaffenheit mit Anschmelzungen, teilweise schwarzer Kruste und napfartigen Gruben, bei Meteoriten als Regmaglypten bezeichnet, sehr auf einen Meteoriten hindeuteten. Das der Brocken zudem noch in einem Mini-Krater lag, verstärkte den Hinweis auf einen Himmelsstein extrem, jedoch mit dem Gefühl, dass ein Sechser im Lotto wahrscheinlicher ist.

Nach umfangreichen, erfolglosen Recherchen im Internet, wendeten sich die Mitarbeiter der Sternwarte an die Geologin Frau Dr. Barbara Theilen-Willige, aus Stockach, mit der Bitte, die gesendeten Bilder in Augenschein zu nehmen. Nach Ihrer ersten fachlichen Prüfung handelt es sich höchstwahrscheinlich nicht um einen Boten aus dem Weltraum, sondern um eine Vulkanbombe.

Über weitere Erkenntnisse werden wir Sie umgehend informieren. Ihr VSS Team.

Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten.

[ < Zurück ] [ Meteoriten-Hauptseite ] [ Seitenanfang ] [ Home ]