Steinheimer Becken

Die Abbildung zeigt einen Strahlenkalk vom Hang des Steinhirt in Steinheim. Diese Strahlenkalke werden auch als shatter cones bezeichnet.

Kurz-Info

Die für das Steinheimer Becken typischen Strahlenkalkgebilde befinden sich in den dortigen Weißjurakalken. Sie entstehen ausschließlich bei einem extrem hohen Druck um 100 000 bar. Die durch den Impakt ausgelöste Stoßwelle rast in Bruchteilen einer Sekunde durch die betroffenen Gesteinsschichten und erzeugt die äußerst interessant geformten shatter cones.

Das Steinheimer Becken heute. Im Laufe von Millionen von Jahren veränderte sich der ursprüglich 3,8 Kilometer im Durchmesser aufweisende Impakt-Krater, durch die unermüdlichen Kräfte der Erosion. Der aufgeworfene Randwall wurde abgetragen, die schroffen Kanten rundeten sich und tiefe Täler bildeten sich an den Flanken des Kraters. Heute ist die Kraterform nur noch andeutungsweise zu erkennen, obwohl der Talgrund 120 Meter tiefer liegt , als die umgebene Hochfläche der Schwäbischen Alb. Die Vegetation hat sich seit langer Zeit ihren Lebensraum zurück erobert. Heide, Wald und Wiesen verwischen die Narbe dieser kosmischen Katastrophe.

Mehr Informationen zu diesem interessanten Thema erhaltern Sie im Kratermuseum Steinheim.
> [ www.steinheim.com ]

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