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Vereinfachte Darstellung: Strahlengang im klassischen Linsenfernrohr. [ Optische Fachbegriffe ] Das Star 12ED ist das hintere Teleskop im Bild. 1992 gesellte sich zu dem damaligen Hauptinstrument der Sternwarte, dem 200mm Eigenbau-Newton-Spiegelteleskop, das Linsenfernrohr Star 12 ED, der amerikanischen Herstellerfirma Astro-Physics. Die Optiker der Firma Astro-Physics kombinierten ein Fluorophosphatglas und ein Flintglaselement als Frontlinse. Dieses E.D. Objektiv ( extra low dispersion ) ist ein echter Apochromat, der die Farben des visuellen Spektrums innerhalb des Beugungsscheibchens vereinigt und in Bezug auf Schärfe, Farbreinheit und Bilddefinition höchsten Ansprüchen genügt. Der Refraktor dient hauptsächlich als Planetenfernrohr und zur Beobachtung der Sonne. In Verbindung mit dem Baader Protuberanzenansatz eröffnen sich dem Beobachter neue und dynamische Perspektiven unseres Zentralgestirns und Lebensspenders. Am Sonnenrand werden die gewaltigen Gasausbrüche, die Protuberanzen, im H-alpha Licht sichtbar. Eine weitere nicht weniger interessante Möglichkeit bietet der Einsatz unseres 2" Herschelkeils. Durch die optische Wirkungsweise des Herschelkeils werden die schwarzen Sonnenflecken auf der brodelden Sonnenoberfläche sichtbar. [ Protuberanz ] [ Protuberanzenansatz ] [ Herschelkeil ] Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Home ] |