Sonne im H-Alpha Licht

Protuberanz am 13.03.2005 gegen 15:21 Mez. Instrument: GSO Refraktor 80/480mm mit Coronado SM40 und BF5 - Projektionsokular TS40 - Digital-kamera Olympus C-2100 - Standort: Stadt Singen.

Großaufnahme der Protuberanz vom 13.03.2005 gegen 15:21 Mez. - Die folgenden Bilder zeigen die dynamische Veränderung der Protuberanz.

Protuberanz am 13.03.2005 gegen 15:34 Mez. - Das Aussehen der Protuberanz hat sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne deutlich verändert.

Kurz-Info
Protuberanz am 13.03.2005 gegen 15:48 Mez. - Die Aufnahme zeigt wieder eine Veränderung der lebhaften Protuberanz. Ihre Höhe beträgt ca. 90000 km. Fotograf: Elmar Nestlen

Protuberanzen
Das herausstechende und für viele Beobachter sicherlich faszinierenste Beobachtungs-objekt der Sonne im H-Alpha-Licht stellen die Protuberanzen dar. Leuchtendes Gas steigt am Rande der Sonne auf, mit einer Vielzahl an Erscheinungsvarianten.

H-Alpha-Beobachtung
Mittels eines H-Alpha-Filters findet eine Filterung des Sonnenlichtes statt, so dass nur noch ein sehr schmaler Spektralbereich von kleiner einem Angström Halbwertsbreite um die H-Alpha-Linie des Wasserstoffs herum durchgelassen wird und zum Okular gelangt. Im Licht der H-Alpha-Linie beobachtet man Vorgänge in der Chromosphäre der Sonne, welche sich mehrere Tausend Kilometer über der im kontinuierlichen Licht sichtbaren Photosphäre befindet. Dabei entscheidet die Halbwertsbreite des verwendeten H-Alpha-Filters, was auf der Sonne gesehen werden kann. Je schmalbandiger das Licht um die H-Alpha-Wellenlänge herum ausgefiltert wird, desto kontrastreicher werden die chromosphärischen Strukturen sichtbar.

[ Sonnenbeobachtung ]
[ Protuberanzen ] [ Sonnenfleck ] [ Sonnenball ]

Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten.


[ Seitenanfang ] [ Home ]