Sonne im H-Alpha Licht

Protuberanz am 22.10.2004 gegen 11:10 Mesz. Instrument: GSO Refraktor 80/480mm mit Coronado SM40 und BF5 - Projektionsokular TS40 - Digital-kamera Olympus C-2100 - Standort: Stadt Singen.

Große Protuberanz am 22.10.2004 gegen 11:10 Mesz. - Ermittelte Höhe der Protuberanz circa. 58 000 km. Rechts unten sehen Sie die Erde im korrekten Maßstab eingefügt.

Protuberanz am 23.10.2004 gegen 14:28 Mesz. Instrument: GSO Refraktor 80/480mm mit Coronado SM40 und BF5 - Projektionsokular TS40 - Digital-kamera Olympus C-2100.

Kurz-Info
Protuberanz am 23.10.2004 gegen 14:28 Mesz. Instrument: GSO Refraktor 80/480mm mit Coronado SM40 und BF5 - Projektionsokular TS40 - Digital-kamera Olympus C-2100. Fotograf: Elmar Nestlen

Protuberanzen
Das herausstechende und für viele Beobachter sicherlich faszinierenste Beobachtungs-objekt der Sonne im H-Alpha-Licht stellen die Protuberanzen dar. Leuchtendes Gas steigt am Rande der Sonne auf, mit einer Vielzahl an Erscheinungsvarianten.

H-Alpha-Beobachtung
Mittels eines H-Alpha-Filters findet eine Filterung des Sonnenlichtes statt, so dass nur noch ein sehr schmaler Spektralbereich von kleiner einem Angström Halbwertsbreite um die H-Alpha-Linie des Wasserstoffs herum durchgelassen wird und zum Okular gelangt. Im Licht der H-Alpha-Linie beobachtet man Vorgänge in der Chromosphäre der Sonne, welche sich mehrere Tausend Kilometer über der im kontinuierlichen Licht sichtbaren Photosphäre befindet. Dabei entscheidet die Halbwertsbreite des verwendeten H-Alpha-Filters, was auf der Sonne gesehen werden kann. Je schmalbandiger das Licht um die H-Alpha-Wellenlänge herum ausgefiltert wird, desto kontrastreicher werden die chromosphärischen Strukturen sichtbar.

[ Sonnenbeobachtung ]
[ Protuberanzen ] [ Sonnenfleck ] [ Sonnenball ]

Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten.


[ Seitenanfang ] [ Home ]