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Kurz-Info Sikhote-Alin ist der gewaltigste jemals beobachtete Fall eines Eisenmeteoriten. Eine gleißende Feuerkugel, hell wie die Sonne, dunkle Rauchwolken hinter sich lassend, zog am 12.Februar 1947 über Ostsibirien hinweg. Der Einschlag ließ die Taiga erbeben, Fensterscheiben wurden vom Luftdruck eingedrückt. Glücklicherweise ging der Schauer auf spärlich besiedeltes Gebiet nieder und das Streufeld war mit 1 x 2. 1 km2 recht klein, so dass niemand zu Schaden kam. Über 8500 Bruchstücke im Gewicht von 23t wurden bis 1975 eingesammelt. Unter diesen Fragmenten fand man sowohl durch den Aufprall stark zerstörte, schrapnellartig zerfetzte Eisenstücke als auch intakte Meteorite mit schönen Regmaglypten und bläulich-schwarzer Schmelzkruste, derentwegen man Sikhote-Alin den Titel " The Queen of Irons " verlieh. Anhand der unterschiedlichen Beschaffenheit der Meteorite und der Lage und Größe der 106 Krater und Löcher, der größte hat einen Durchmesser von 28m bei einer Tiefe von 6m, gelang es erstmals die verschiedenen Stadien des Aufplatzens und Zerberstens eines Meteoriden ( Körper befindet sich noch in der Flugphase ) beim Atmosphärendurchflug zu rekonstruieren. [ Arizona Krater ] [ Wolfe Creek Krater ] [ Atmosphäre] [ Meteor ] Text von Martin Altmann Bezugsquelle für Meteorite: www.meteorite-martin.de Copyright 2001- Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Home ] |