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Kurz-Info Wenn Sie die Homepage-Seiten über die verschiedenen Teleskope unserer Sternwarte bereits gelesen haben, ist Ihnen sicher mehrmals der Begriff Okular aufgefallen. Auf dieser Seite wird dieser Fachausdruck etwas näher beleuchtet. Unseren aktiven Mitarbeitern wird bei Führungen mit absoluter Sicherheit die Frage nach der " Vergrößerung des Fernrohres " gestellt. Hier die Antwort. Das Okular ist im Prinzip eine " Vergrößerungslupe ", allerdings äußerst aufwendig in seiner optischen Konstruktion. Ein Okular vergrößert das vom Teleskop erzeugte Brennpunktbild. An seine optische Qualität sind höchste Ansprüche zu stellen. Was zum Beispiel nützen die besten Hifi-Komponenten, wenn die Lautsprecherboxen nichts taugen? Nicht viel, werden Sie sicher denken. Ein Okular muss qualitativ genauso gut beschaffen sein, wie das benutzte Instrument! Auf jedem Okular ist die wichtige Angabe über seine Brennweite in Millimeter zu finden. Eine simple Rechnung gib Auskunft über die Vergrößerung, welche mit dem Okular X und dem Teleskop Y erzielt wird. Beispiel 1: Unser C11 Teleskop verfügt über eine Brennweite von 2800mm, die verwendeten Okulare haben eine Brennweite von 40mm sowie 25mm. Beispiel 2, Star 12 ED, Brennweite 1016mm, gleiche Okulare. [ C11 ] [ Star 12 ED ] |
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Sie erkennen, durch variiren der Okularbrennweite erzielt der Sternfreund unterschiedliche Vergrößerungen. Eine Begleiterscheinung fällt jedoch bei einer Beobachtung des selben Objektes, mit verschieden Vergrößerungen, sofort auf. Das Gesichtsfeld verändert sich, je höher die Vergrößerung, desto kleiner das Gesichtsfeld. Der versierte Hobby-Astronom besitzt die Erfahrung über den richtigen Einsatz der verschiedenen Okulartypen und Brennweiten an den unterschiedlichen Himmelsobjekten wie zum Beispiel, Mond, Planeten, Doppelsternen, Gasnebel. Auch für den Sternfreund gilt, weniger ist oft mehr. [ Gesichtsfeld ] Lassen Sie sich von unseren Demonstratoren dieses Zusammenspiel am Mond zeigen und Sie werden selbst erkennen, ab einer bestimmten Vergrößerung ist eine Verschlechterung des Bildes festzustellen, sie liefert keine zusätzlichen Details. Außerdem setzt der Wetterfaktor, genauer gesagt die Ruhe und Transparenz der Atmosphäre, der zu diesem Zeitpunkt erreichbaren Maximalvergrößerung schnell eine Grenze. [ Erd-Atmosphäre ] Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Teleskop Hauptseite ] [ Astro-Fotografie Hauptseite ] [ Home ] |