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Kurz-Info. Unser Begleiter am Himmel ist wissenschaftlich gesehen ein felsiger Körper mit einem Durchmesser von 3476 km, also einem Viertel des Erddurchmessers. Er ist unserem Planeten so nah, dass man schon mit einem Fernglas Details der Mondoberfläche erkennen kann. Aufgrund der unterschiedlichen Beleuchtung durch die Sonne zeigt sich uns der Mond während seiner Wanderung um die Erde Nacht für Nacht in leicht veränderter Größe, ein Phänomen, das als Mondphasen bezeichnet wird. [ Phasen ] Durch die Kopplung der Mondrotationsperiode an seine siderische Umlaufzeit, die Zeiten betragen jeweils 27d 7h 43m, sieht man von der Erdkugel aus stets die gleiche Mondseite. Die Rückseite des Trabanten bleibt für den irdischen Beobachter immer unsichtbar. Die auffälligen Oberflächenstrukturen, wie Meere und Krater, wurden durch Einschläge von Meteoriten und Planetoiden verursacht. Die Oberfläche unseres Begleiters gleicht einer Wüstenlandschaft auf der Erde und ist durch lockeres, staubiges Material, dem so genannten Regolith, geprägt. In diesen Mondstaub sind Gesteinsbrocken verschiedener Größe eingebettet. Es sind vor allem zwei großräumige Strukturen, die die Oberfläche des Mondes prägen, die Meere, die oft mit dem lateinischen Wort Mare ( Mehrzahl Maria ) bezeichnet werden. Außerdem sind die Meere dunkler als die umgebenden Regionen. Neben den vergleichsweise jüngeren Kratern, die von hellen Strahlen aus ausgeworfenem Material umgeben sind, findet man auch ältere Krater, die von Lava aus dem Inneren ausgefüllt wurden. Die Mondoberfläche weist auch Gebirgsketten auf, die bis zu 6000 m hoch werden. [ Meteoriten-Galerie ] |
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Die Mond-Oberfläche mit all ihren Facetten, Kraterwelten, Ebenen, hügelige Regionen durchsetzt von vielfältigen markanten Detail-Strukturen. Man erkennt unschwer, unser Trabant präsentiert sich in jedem Teleskop auf seine Art als überwältigendes Beobachtungsobjekt am Sternenhimmel. Fotograf: Tobias Dietrich [ Mond-Galerie ] Der Mond vollführt in genau 27,3 Tagen einen vollständigen Umlauf um die Erde. Nach dieser Zeit steht er wieder an der gleichen Stelle am Fixsternhimmel, sodass man diese Zeitspanne einen siderischen Monat nennt. Da sich die Erde jedoch gleichzeitig auch um die Sonne dreht, dauert die Zeit zwischen zwei Mondphasen etwas länger, nämlich 29,5 Tage ( synodischer Monat ). Der Mond braucht also nach einem Umlauf um die Erde noch zusätzliche zwei Tage, um wieder in der gleichen Phase zu erscheinen. [ Sichel ] Die Mondumlaufbahn ist stark elliptisch, weshalb sich die Entfernung zur Erde spürbar verändert, und zwar von 356.000 km im Perigäum ( Erdnähe ) bis zu 407.000 km im Apogäum ( Erdferne ). Aufgrund der Erdanziehungskraft dreht sich der Mond in 27,3 Tagen einmal um die eigene Achse, also in genau der Zeit, die er für einen Umlauf um die Erde braucht. Folglich ist uns immer dieselbe Seite des Mondes zugewandt. Erwähnenswert ist dabei, dass wir sogar etwas mehr als die Hälfte des Mondes sehen können. Da die Ebene der Mondumlaufbahn um ca. 5° gegen die Ekliptik geneigt ist und die Mondachse nicht ganz senkrecht auf der Mondumlaufbahn steht, können wir bis ca. 6,5° über die Pole hinaus sehen, ein Phänomen, das als Libration bezeichnet wird. Aus diesem Grund ist der irdische Beobachter in der Lage, etwa 59% der Mondoberfläche zu sehen. Copyright 2001- Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ Home ] |