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Vereinfachte grafische Darstellung: Die Entstehung einer Mondfinsternis. Kurz-Info In den meisten Monaten führt die Neigung zwischen Erd und Mondbahn dazu, dass der Vollmond nördlich oder südlich des Erdschattens vorbeizieht. Etwa jedes halbe Jahr gelangt er jedoch in die Nähe oder in den dunklen Kegel des Erdschattens, der sich von der Erde aus weit in den Raum erstreckt. Dann finden Sonnenfinsternisse und Mondfinsternisse statt. Mondfinsternisse können partiell oder total sein, je nachdem, wie weit der Mond in den Erdschatten eintaucht. Der Schatten unseres Planeten zeigt auf die Sterne wie ein dunkler Strahl. Er ist zunächst so groß wie die Erde selbst, verschmälert sich aber bis zur Mondbahn. Dort ist der Erdschatten immer noch etwa dreimal so groß ist wie der Mond. Trifft der Erdschatten auf den Mond, kann jeder Erdenbürger auf der Nachtseite unseres Planeten die Mondfinsternis beobachten. Das Aufsehen erregende an einer Mondfinsternis ist die ungewöhnliche rötliche Färbung des Himmelskörpers. Wenn die Erde keine Atmosphäre besäße, wäre der verfinsterte Teil des Mondes schlicht tiefschwarz. Die Lufthülle, welche die Erde umgibt, verhält sich jedoch wie eine einfache Linse oder ein Prisma: Sie beugt die Lichtstrahlen der Sonne in den Schattenbereich hinein und färbt dabei das Licht tief kupferrot. [ Mond-Finsternis-Phasen ] [ Mondfinsternis ] [ Erdatmosphäre ] [ Sonnenfinsternis ] Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ Home ] |