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Mond - Phänomen Goldener Henkel

Kurz-Info - Sichtbarkeit des Goldenen Henkel
Die beeindruckende Sichtbarkeit des Goldenen Henkel beruht auf dem Zusammenspiel des monatlichen Mondumlaufs um die Erde und der notwendigen Beleuchtungssituation (Licht-Schatten-Grenze = Terminator) des unübersehbaren bogenförmigen Jura-Gebirges, die regelmäßig 10 bis 11 Tage nach Neumond, theoretisch gegeben ist.

Allerdings spielen bei der praktischen Beobachtung noch weitere Faktoren eine Rolle die deshalb nicht jeden Monat eine erfolgreiche Sichtbarkeit ermöglichen.

Nur für wenige Stunden werden die Bergspitzen des bis zu 6000 Meter hohen und circa 422 Kilometer langen Jura-Gebirges am Sinus Iridum (Regenbogenbucht) von dem ausgesendeten Licht der Sonne angestrahlt und erscheinen daher für den Beobachter, als würde ein heller beinahe losgelöster Halbkreisbogen (Henkel) neben dem dunklen Rand des Erdtrabanten schweben.

Durch die relativ zügige Eigenbewegung des Mondes und die damit verbunden Wanderung der Licht-Schatten-Grenze wird letztendlich die gesamte Regenbogenbucht beschienen und das Phänomen des Goldenen Henkel findet somit sein Ende.

Daten: Goldener Henkel am 16.03.2019 - 18:31 MEZ - Kamera: EOS 7D Mark II - Objektiv: Sigma Zoom 150-600 mm - Brennweite: 546 mm - Belichtungszeit: 1/640sec - ISO 400 - Blende f7.1 - Standort: Stockach - Fotograf Wolfgang Bodenmüller

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