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Kurz-Info Chicxulub-Krater Nach heutigem Wissensstand der Forschung wurde das gewaltige Artensterben vor 65 Mio. Jahren durch den verheerenden Einschlag eines Riesenmeteoriten ausgelöst. Der Ausgangspunkt dieser Apokalypse war demnach in der Nähe der Halbinsel Yucatan. Während der intensiven Suche nach neuen Erdölvorkommen entdeckten Geologen auf dem Meeresgrund im Golf von Mexiko eine gewaltige Kraterstruktur. Der Krater besitzt drei konzentrische Ringe mit Ausdehnungen von 80, 100 und 170 km. Wissenschaftler schätzen den Durchmesser des Meteoriten auf etwa 10 km. Die enorme Einschlagsenergie dieser Bombe aus dem All entsprach mehr als dem Zehntausendfachen des gesamten Arsenals an Nuklearwaffen der Welt und setzte riesige Mengen an Staub und Gas in die Atmosphäre frei. Durch diesen "Killer" aus dem All wurden die Weichen der Evolution neu gestellt. Wer weiß, ob heute die Menschheit ohne diese stattgefundene Tragödie unsere Erde bevölkern würde. Hinweis: Die Original-Satellitendaten stammen von der Global Land Cover Facility der University of Maryland. Diese Daten wurden von der Autorin mit Hilfe des Bildverarbeitungsprogramms ENVI zu dem vorliegenden Bild verarbeitet. Frau Dr. habil. Barbara Theilen-Willige aus Stockach stellt der Volks-Sternwarte Singen e.V. freundlicherweise dieses aufschlussreiche Bilddokument zur Verfügung. Copyright 2001- Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Meteoriten-Hauptseite ] [ Erd-Atmosphäre ] [ Home ] |