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Kurz-Info Diese spektakuläre Zufallsaufnahme zeigt eine Perseiden-Sternschnuppe ( Meteor ) bei ihrem " heißen Ritt " durch die Atmosphäre. Der durch die Reibung erhitzte kosmische Kleinstkörper "verglüht" vollständig in einem Farbenspiel. [ Das Leuchten der Meteore ] Gewöhnliche Meteore sind winzige kosmische Teilchen von der Größe einer Erbse, meist jedoch wesentlich kleiner. Dringt ein größeres kosmisches Objekt in die Atmosphäre der Erde ein, so ist die damit verbundene Leuchterscheinung wesentlich heller. Dann spricht der Astronom von einer Feuerkugel. Das Erscheinen von Boliden stellt eine nochmalige Steigerung der Helligkeit dar. Diese besitzen eine derartige Helligkeit, dass irdische Objekte bereits Schatten werfen und die Nacht wird für wenige Sekunden taghell erleuchtet. Extrem helle Boliden sind selbst am Tageshimmel zu sehen. Eine übrigbleibende Restmasse des kosmischen Eindringlings, der die Oberfläche unserer Erde erreicht, wird als Meteorit bezeichnet. Ein Paradebeispiel hierfür lieferte der 2002 gefallene Neuschwanstein-Meteorit. Überwiegend ist das ausgestrahlte Licht weiß, doch wechseln die Aussagen der Beobachter vielfach zwischen den Farben grünlich, rötlich und gelb. Außerdem verläuft die Leuchtscheinung nicht immer kontinuierlich, sondern zeigt Veränderungen hinsichtlich der Intensität und Farbe. Die leuchtende Bahn beginnt etwa in einer Höhe von 300 Kilometer und findet, je nach Meteortyp, in einer Höhe von 30 Kilometer ihr Ende. Copyright 2001- Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Neuschwanstein-Meteorit ] [ Kurz-Info Meteor ] [ Home ] |