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Bild: DLR. Der Meteorit Neuschwanstein I. - Gewicht 1750 Gramm - 14. Juli 2002. Fall-Ereignis Der sensationelle Meteoritenfall geschah am 06. April 2002. Fall-Registrierung Insgesamt 10 Kameras des Deutschen Meteoritenortungsnetzes sowie 2 Video-Kameras registrierten den nächtlichen Fall des Meteoriten und ermöglichten eine relativ exakte Berechnung der Aufschlagstelle. Fall-Gebiet In der sehr unzugänglichen Region der Füssener Alpen befindet sich das nach den Berechnungen 1km breite und einige km lange Meteoritenstreugebiet. Meteoriten-Fund Die Suche nach der berühmten "Nadel im Heuhaufen" konnte beginnen. Das beinahe unmögliche gelang einem Berliner Sternfreund, er fand den Meteoriten am 14. Juli 2002 im vorausberechneten Gebiet. Namensgebung Es ist üblich, einen Meteoriten nach dem nächstgelegenen Ort oder einer bekannten Landmarke zu benennen. Da der Fundort des Meteoriten nur einige Kilometer von dem Königschloss Neuschwanstein entfernt liegt, erhielt der gefundene Meteorit den Namen Neuschwanstein I. Meteoriten-Analyse Die Untersuchung des Meteoriten ergab, dass es sich um einen sehr seltenen Enstatit-Chondriten ( Steinmeteorit ) vom Typ El6 handelt. Das Gewicht beträgt 1750g. |
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Herr Dieter Heinlein an einer Meteoroiden-Ortungs-Kamera-Station. Ein Meilenstein Der Fall und Fund des " Alpen-Meteoriten " hat sich als sensationell herausgestellt. Mit Neuschwanstein ist es weltweit erst zum vierten Mal gelungen, die Bahn eines Meteoroiden ( Körper noch im Flug ) durch Simultanfotos zu erfassen und den dazu gehörigen Meteoriten ( Körper befindet sich auf der Erdoberfläche ) auch zu finden. Folgende drei Meteoriten wurder bisher durch diese Methode gefunden. Pribram, Tschechien, 1959 - Lost-City, USA, 1970 - Innisfree, Kanada, 1977. Ein großer Erfolg für Dieter Heinlein, den Betreuer des deutschen Feuerkugelnetzes und seinen Mitarbeitern. Insgesamt wurden bis heute drei Meteoritenfragmente aufgefunden. Nach heutigem Wissensstand ist die Hauptmasse des Meteoroiden mit einer Geschwindigkeit von etwa 31.000 km/h in einer Höhe von circa 22 km mit einem heftigen Knall sowie der Helligkeit des Vollmondes in mehrere Fragmente zerplatzt. Es wir spekuliert, dass noch mindestens zwei Meteorite in dem schwierigen Berggebiet liegen. Stand: März 2004 Der 1750g schwere Meteorit Neuschwanstein I. ist seit März 2004 dauerhaft im Rieskrater - Museum Nördlingen ausgestellt. [ www.rieskrater-museum.de ] Sonderheft von Dieter Heinlein Da der Fall "Neuschwanstein" inzwischen wohl ziemlich abgeschlos-sen sein dürfte, habe ich in den letzten Monaten an einer detaillierten Dokumentation gearbeitet, die alle bisherigen Publikationen über das Thema zusammenfasst und darüberhinaus auch neue Aspekte beleuchtet und viele Details erklärt. Dieses Sonderheft hat den Titel: " Die Feuerkugel vom 6. April 2002 und der sensationelle Meteoriten-fall von Neuschwanstein ". Ich habe darin die spannende Geschichte dieses Falles ganz ausführlich dokumentiert. Es hat 40 Seiten und enthält 47 Farbfotos, sowie 23 sw-Bilder und Graphiken. Für 10 + 1 (Porto & Verpackung) = 11 ist das Büchlein von mir zu beziehen. Bei Interesse bitte ich um kurze Nachricht. Dann sende ich Ihnen das Sonderheft per Büchersendung gern zur Ansicht zu. Herzliche Grüße sendet Dieter Heinlein - Kontakt: dieter-heinlein@t-online.de Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Home ] |