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Kurz-Info Neben dem Namen eines astronomischen Objekts lesen Sie oft noch den Zusatz M gefolgt von einer Zahl. Diese Angabe hat folgende Bedeutung. Der Pariser Astronom Charles Messier versuchte im 1800. Jahrhundert mit seinem bescheidenen Teleskop neue Kometen am Sternenhimmel zu finden. Um ständige Verwechslungen bereits beobachteter Galaxien, Sternhaufen und Nebeln mit eventuellen Kometen zu vermeiden, erstellte Charles Messier einen Katalog von 110 Himmelsobjekten. Zwei Beispiele: Der Offene Sternhaufen der Plejaden im Sternbild Stier trägt im Messier Katalog die Bezeichnung M 45. Die Sombrero Galaxie M 104. Durch ein heutiges astronomisches Amateur-Fernrohr sind alle 110 Messier-Objekte erreichbar. Sie sind über den gesamten nördlichen Himmel verteilt, jedoch mit einer deutlichen Häufung entlang dem schimmernden Band der Milchstraße, wo besonderst viele Emissionsnebel und Sternhaufen zu sehen sind. [ Orion-Nebel ] [ Amateur Teleskope ] [ Milchstraße im Schütze ] Um Frühlingsanfang besteht die Chance, in einer einzigen Nacht, alle 110 Messier Objekte zu beobachten. Natürlich nur bei exzellenter Wetterlage und einem sehr guten Beobachtungsplatz. Alle M Objekte: www.maa.agleia.de Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ Home ] |