|
Thema: Der Augenabstand. Kurz-Info Der Austrittspupillenabstand gibt an, wie weit sich Ihre Augen von den Okularen befinden dürfen, ohne den Blick auf das vollständige Sehfeld zu verlieren. Der Abstand zwischen den Augen und den Okularen ist bei den meisten Ferngläsern durch Augenmuscheln verstellbar, wodurch das Glas auch mit Brille nutzbar ist. Der entscheidende Punkt besteht darin, dass die Austrittspupillen möglichst weit nach hinten verlagert sind, optimal ist ein Abstand von 15 mm bis 20 mm. So wird erreicht, dass das fokussierte Bild nicht schon vor den Augen abgebildet wird. Hier spricht man von echten Brillenträgerokularen. Neben den konventionellen stülpbaren Gummiaugenmuscheln gibt es bei einigen Ferngläsern mittlerweile robuste Kunststoffaugenmuscheln, die sich heraus bzw. hineinschieben sowie drehen lassen. Bei Gebrauch mit Brille sind die Augenmuscheln nach innen geschoben oder umgestülpt. Die primäre Aufgabe der Augenmuscheln besteht darin, das einfallen von seitlichem Streulicht während einer Beobachtung zu verhindern. Auf der Abbildung erkennen Sie an den Okularen die ergonomisch geformten Augenmuscheln. Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Home ] |