CCD-Technologie

Kurz-Info
CCD steht für Charge-Compled-Device und bezeichnet einen lichtempfindlichen Chip.
Während der Belichtung fällt das Licht auf ein Pixel-Array, das gitterförmig auf dem Chip aufgebracht wurde. Am Ende der Belichtungszeit gibt jedes Pixel eine Spannung aus, die der an der jeweiligen Stelle eingefallenen Lichtmenge entspricht. Diese Daten werden digitalisiert.

Der Vorteil gegenüber Filmmaterial liegt darin, dass CCD-Bilder aus digitalen Daten bestehen, die an jedem Computer mit der entsprechenden Bildbearbeitungssoftware nachbearbeitet werden können.

Am wichtigsten ist aber, dass CCD-Chips viel empfindlicher sind als klassische Filme. Sie benötigen daher nur Belichtungszeiten von zum Beispiel 5 Minuten, um Objekte aufzuzeichnen, für die selbst ein schneller Film zwischen 30 und 60 Minuten benötigt. Diese kürzeren Belichtungszeiten kommen auch dem Astro-Fotografen selbst zu gute. Kürzere Kontrolle der Teleskop-Nachführung, kein Theater mit der Filmentwicklung und nicht stundenlang in der Winterkälte stehen.

Der Hauptnachteil einer CCD-Kamera sind ihre Kosten, diese können so hoch sein wie die eines guten Teleskops. Hinzu kommen Ausgaben für Hard und Software. Aber das Endprodukt, das fertig bearbeitete digitale Bild ist einfach Klasse. Diese Technologie ist die Zukunft der Asrtofotogafie und eine Bereicherung für engagierte Astro-Amateure.

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