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Vereinfachte Darstellung: Strahlengang im Schmidt-Cassegrain-Teleskop. Das C11 ist das mittlere Teleskop im Bild. Ein Schmidt-Cassegrain Teleskop, wie das C11 unserer Sternwarte, besitzt einen gefalteten Strahlengang. Dies bedeutet, dass ein einfallendes Lichtbüschel in dem Tubusinneren mehrfach an Spiegeln reflektiert wird. [ Optische Fachbegriffe ] Ein Lichtbüschel durchdringt als erste optische Komponente die Schmidtplatte an der vorderen Öffnung des Rohres und trifft anschließend auf den Hauptspiegel, welcher das Lichtbüschel auf einen, vor dem Brennpunkt des Hauptspiegels angeordneten Hilfsspiegel reflektiert. Dieser Hilfsspiegel ist mit einer negativen Krümmung ( konvex ) versehen und reflektiert unser Licht-büschel, durch die zentrale Bohrung im Haupspiegel, aus dem Tubus. Der entstehende Brennpunkt wird mit der Hilfe einer Lupe, dem Okular vergrößert. [ Okular-Aufbau ] Das C11 besticht durch sein mächtiges Lichtsammelvermögen. Dem optischen Design ist eine lange Brennweite, bei kurzer Baulänge zu verdanken. Anderst wie bei seinem Vorgänger, dem 200mm Newton-Reflektor, befindet sich der Okulareinblick nicht in " luftiger Höhe " und um 90° zur Beobachtungsrichtung versetzt, sondern am Tubusende. Diese Beobachtungsposition ist besonderst für Kinder und ältere Menschen von großem Vorteil. Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Home ] |