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Bild 1 Die Bildmontage dokumentiert den Untergang der zunehmenden Mondsichel am Abend des 12. Dezember 2004. Durch die Einwirkung der atmosphärischen Refraktion ( Strahlenbrechung ) wird die Mondsichel extrem verzerrt u. verliert ihre sonst so perfekte, geometrische Figur. [ Voll-Mond ] [ Mond-Sichel ] Kurz-Info Durcheilen Lichtstrahlen die dichteren Schichten unserer Erdatmosphäre erfahren diese eine Strahlenbrechung ( Refraktion ), die zu einer scheinbaren Hebung der Gestirne führt. Am Horizont beträgt sie bei einem Luftdruck von 760mm und +10°C immerhin 35´24´´. Das bedeutet, dass die Sonnenscheibe, die etwa ein halbes Grad Durchmesser besitzt, gerade aufgegangen erscheint, obwohl sie tatsächlich noch unter dem Horizont steht. Mit der Refraktion ist am Horizont eine meist ovale Verzerrung der Sonnen- und Mondscheibe verbunden, die erst wieder verschwindet, wenn der Himmelskörper höher über den Horizont wandert. Der Betrag der Strahlenbrechung nimmt bei steigendem Luftdruck und sinkender Temperatur zu und umgekehrt. Nur in dem Fall, dass ein Gestirn genau im Zenit steht, verschwindet das Phänomen. Für erdgebunde astronomische Positionsbestimmungen ist die Strahlenbrechung zu berücksichtigen. [ Erd-Atmosphäre ] Bild 2 Sonnenuntergang im Schwarzwald ( Feldberg ), am 09. Dezember 2004. Auch hier wirkt sich die Refraktion gravierend auf das gewohnte kreisrunde Aussehen der Sonne aus. Die Sonnenscheibe erscheint im vertikalen Durchmesser deutlich gestaucht ( Oval ). [ Refraktion Sonne ] [ Sonnenscheibe ] [ Aktive Sonne ] Aufnahme-Daten: Die Bilder entstanden mit Hilfe einer Canon Digitalkamera EOS 300D - Fotograf: Harald Wochner > www.nachtwunder.de kkk [ Seitenanfang ] [ Home ] |