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Kurz-Info Die Erscheinung der fächerartigen Wolkenstrahlen beruht auf folgenden Voraussetzungen. Die Sonne wird durch eine dichte Wolke verdeckt und die Atmosphäre enthält ungewöhnlich viele Wassertröpfchen oder Staubpartikel. Die Himmelsregion, auf die das Sonnenlicht trifft, streut das Licht und hebt sich vom Wolkenschatten deutlich ab. Der Beobachter hat den Eindruck, alle Strahlen vereinigen sich in einem einzigen Punkt am Himmel, der verdeckten Sonne. Aber diese Wahrnehmung der Situation beruht auf einem perspektivischen Effekt. In Wirklichkeit laufen die Strahlen parallel. Diesen Effekt kennt man z.B. von einer Straße, die in der Ferne in einem Punkt zusammenläuft. Irisierende Wolken-Bereiche entstehen durch Lichtbeugung. Das zu beobachtende schillernde Farbenspiel wird durch das Irisieren an sehr kleinen Wassertröpfchen hervorgerufen. Daten: Irisierende Wolken und Wolkenstrahlen am 12. August 2007 gegen 20:03 MESZ - Digitalkamera: Canon EOS 20D - Objektiv: Canon EFS 17-55is USM - Belichtungszeit 1/1000s - ISO 100 - Brennweite 55mm - Standort: Wesselburenerkoog an der Nordsee - Fotograf: Maik Baumann www.maikmaumann.de Copyright 2001 - Sternwarte Singen e.V. - Alle Rechte vorbehalten. [ Seitenanfang ] [ < Zurück ] [ Wolkenstrahlen ] [ Wolken Zauber ] [ Cumulus Lenticularis ] [ Home ] |